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Cutervo, 16. August 2002
Sehr geehrte Herren Rainer & Gaby Siefert
Klaus Vollgraf & Familie
Nach einer langen Ruhezeit möchte ich mich wieder an Sie wenden. Nur zum Zweck Sie zu grüßen und schöne Ferien zu wünschen. Und natürlich bedanke ich mich sehr für Ihre wertvolle Hilfe, die Sie
uns all die Jahre zukommen ließen, mit der wir arme Menschen in Cusco unterstützen konnten. Diese Menschen arbeiten nun und helfen sich gegenseitig. Es ist eine kleine Gruppe, die mit der Hilfe von Frau Bertha
Benita Aparicio weitermacht. Sie ist nun die Verantwortliche seit ich in den Norden Perus versetzt wurde. In Sullana leitet die Frau Bertha Mena sehr erfolgreich die Kantine und eine Gruppe junger Frauen aus
Cieneguilla. Diese werden durch ihre Hilfe unterstützt. Nun haben wir in den letzten drei Jahren in Cutervo versucht, den Kindern außerhalb der Stadt zu helfen. Wir sind in der Gemeinde Sojos tätig. Es sind
schwere Zeiten für die kleinen Gemeinden außerhalb der Stadt, weil nicht alle vom Staat unterstützt werden. Cutervo ist eine dieser Städte, die weder ihre Dorfgemeinden unterstützt, ja manche von ihnen nicht einmal
richtig kennt. Selbst wenn sie von den Bedürfnissen der Dörfer erfahren, belasten sie sich nicht damit. Dank Ihrer Unterstützung haben wir die Möglichkeit, bei vielen Anschaffungen zu helfen. Es ist etwas schwierig
diese Dörfer zu erreichen, doch wir machen es in Ihrem Namen und von Herzen. Zusammen mit diesem Brief schicke ich die Rechnungen von den Anschaffungen seit August bis zu diesem Monat. Ich möchte Ihnen auch
sagen, dass wir sehr besorgt sind und für Sie alle beten; wir wissen, dass es Probleme mit Überschwemmungen in Deutschland und in fast ganz Europa gab, wir bitten Gott, dass er Sie beschützt und Sie vor allem
Schlimmen, das Ihnen zustoßen könnte, bewahrt. Wir haben Sie gern und haben eine immense Dankbarkeit für all die Hilfe, die uns all die Jahre über Wasser gehalten hat. Bald werde ich einige Fotos von uns bei der
Arbeit mit den Kindern schicken, auf denen die Ergebnisse der Arbeit in der Gemeinde Sullana und vor allem von Poes Sojo, wo wir seit August 2001 unsere Arbeit konzentrieren, zu sehen sind. Nun möchte ich
mich von Ihnen verabschieden, jedoch nicht ohne an unseren Freund Herrn Rotmann erinnert zu haben. Nochmals mit Sorgen an die Schwierigkeiten in Deutschland denkend, hoffe ich, dass Sie schöne Ferien verleben
werden. Ich verabschiede mich von Ihnen bis sehr bald verbleibe ich herzlichst und dankbar. Schwester Franziska September 2002
Diesen Brief schickte ich Ihnen per E-mail im Monat August. Im Gespräch mit Herrn Lopez merkte ich, dass Sie den Brief nicht erhalten haben und daher sende ich ihn jetzt per Fax. Herr Lopez
richtete uns Ihre Grüße aus. Uns geht es gut, wir leiden nur sehr unter den schwierigen Wetterbedingungen und der schlechten wirtschaftlichen Lage des Landes und der ganzen Welt. Aber mit Ihrer Hilfe und ein
wenig Anstrengung geht es voran. Dieser Tage befinde ich mich in Lima wegen geschäftlicher Angelegenheiten und um die Gelegenheit zu nutzen, Ihnen zu faxen. Die Rechnungen habe ich noch nicht an Sie gesandt wegen
des Gewichtes. Tausend Dank für Ihre Unterstützung und Herzlichkeit. Ich sende Ihnen auch die Grüße der Kinder, die bald schreiben werden. Von meiner Seite besteht eine tiefe Dankbarkeit für die Hilfe, die Sie in
all en Jahren geleistet haben und für Ihre Freundschaft. Ich hoffe, Sie hatten schöne und wohlverdiente Ferien und befinden sich alle wohl auf.
Eine Umarmung und bis bald. Maria Franziska
Ausgaben 2002 in Cutervo Kauf von Kinderkleidung Windeln Strümpfe Arbeitsmaterial Stoffe Schuhe Unterwäsche Bettwäsche
Nahrungsmittel ( Gemüse, Fleisch, Früchte, Brot) Ausstattung der Küchen ( Teller, Schüsseln, Gläser) Medikamente Arztkosten
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