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Cutervo, der 27. Januar 2003

 An die Herren Klaus Vollgraf und Rainer Siefert

 Deutschland 

Ich schicke Ihnen meine ganz speziellen und dankbaren Grüße für dieses Neue Jahre, mit den allerbesten Wünschen vor allem für Ihre Gesundheit und das Wohlergehen Ihrer Familien. Erneut 1000 Dank, dass Sie so vielen kranken Kindern weiterhin helfen, in all den verschiedenen Orten, wo wir gearbeitet haben, möge der Herr Sie immer segnen. Letzte Woche schickte ich per Post die Belege über das Geld, was uns vom letzten Jahr geblieben ist. Falls die Schriftstücke nicht angekommen sein sollten, habe ich diesem Schreiben eine Kopie beigefügt.

Auch wollte ich mich bei Ihnen noch einmal bedanken für die moralische und wirtschaftliche Unterstützung, um den Kindern der Comedores von Sullana und Cutervo weiter helfen zu können. Am Dienstag, den 21., dieses Monats erhielt ich von Herrn Celso Lopez die Summe von 7000 Dollar, wofür ich unendlich dankbar bin. Auch bedanke ich mich für das Vertrauen, dass in mich einfachen Menschen gelegt wird, dass ich in Ihrem Namen so vielen bedürftigen peruanischen Kindern helfen kann, vor allem den vier kranken Kindern. Christian und Jean, wie ich Ihnen in meinem vorherigen Brief sagte, reisten mit ihrer Mutter nach Lima zu einer medizinischen Behandlung, genauso wie das Mädchen Rosario. Alle wurde durchgecheckt und dann nach Chillado überwiesen. Die Stadt liegt näher an Cutervo. Dort wird Christian an der Leber operiert werden. Wir hoffen, dass er danach komplett gesund wird, genauso wie Rosario und die beiden Mädchen Lucy und Carmen, alle werden in Chiclayo behandelt werden.

Im Comedor von Sullana sind 45 Kinder und die Mütter, die dort die Kinder versorgen sind sechs an der Zahl, weil eine von Ihnen letztes Jahr gestorben ist an einem Herzanfall, in Sojos sind 45 und in Cachara sind es 50. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir in diesem Jahr in Cachara ein Projekt in Kooperation mit der Schule starten werden, um Kunsthandwerkliches zu produzieren so wie bereits in Cuzco, um damit die wirtschaftliche Situation in den Haushalten verbessern zu können. Wir werden Ihnen davon berichten und Ihnen Fotos schicken.

Für den Augenblick möchte ich mich verabschieden mit den besten Grüßen von den Kindern und mit 1000 Dank für Ihre Güte und Ihre selbstlose Hilfe. Mögen Sie die Segnung Gottes erfahren und möge das Glück Sie begleiten. Kraft für Ihre Arbeit und Ihre Familien.

 Bis recht bald

 Schwester Maria Francisca Jave Noriega

Brief von Schwester Franziska 6. Mai 2003

 Cutervo, 6. Mai 2003

 Sehr verehrte Damen und Herren: Rainer und Gaby Siefertsowie Klaus Vollgraf

und Familie!
Erlauben Sie mir, sie herzlich zu grüßen und ihnen den ewigen Dank für Ihre so effiziente Hilfe für die Kinder von Sullana und Cutervo zu übermitteln. Dieser Tage waren wir sehr erschrocken über die Nachrichten aus dem Irak, immer an die Kinder denkend und an Sie, wir haben den Herrgott angebetet, dass er Sie alle schützen möge und dass Ihnen nichts passieren möge und wir haben auch für die Kinder in Bagdad gebetet und für alle Orte, an denen Krieg herrscht. Es gab auch Gespräche und Märsche für den Frieden in der Welt, in der Hoffnung erhört zu werden von den Verantwortlichen für den Weltfrieden.

Ich füge diesem Brief eine erste Auflistung der Ausgaben bei, die wir dieses Jahr getätigt haben für die Kinder von Sullana, sowie für die Armenspeisungen in Cutervo und Cumbe.

Wir haben die Speisung von Sojos in das Dorf Cumbe verlegt, da der Ort noch bedürftiger ist, da die Armut größer ist und die Kinder noch mehr Unterstützung brauchen als die in Sojos. Es gibt in Cumbe etwa 50 Familien, die von dem leben, was sie sähen. Es gibt dort eine kleine Schule, wo die Kinder hingehen, um lesen und schreiben zu lernen. Wir haben dort auch einAlphabetisierungsprogramm für die Erwachsenen. Wir arbeiten daran, dass die Menschen lernen, kunsthandwerkliche Arbeiten für den Markt zu erstellen und sich so etwas mehr selbst helfen können. In dieser Woche werde ich alles kaufen, damit die Speisung dort möglich ist und das nötige Material, damit die Menschen in den Werkstätten von Cumbe arbeiten können, genauso wie ich Ihnen die Fotos von den Kindern des Comedor von Cieneguillo Sullana schicke und die von den Müttern, die sich um die Speisung kümmern.

Zudem bekräftigen wir unsere Sorge um die Schwierigkeiten, die dieser Krieg auch für uns mit sich bringen könnte, wo wir doch schon so große wirtschaftliche Sorgen in Peru haben, vor allen Dingen in den abgelegenen Regionen, wo die Regierenden nicht hingelangen. Wir beten zu Gott, dass Deutschland nichts geschehen möge und dass das Land immer den ersten Platz in Europa einnehmen möge und dass seinen Bewohnern Frieden und Gesundheit geschenkt werden möge.

Die herzlichsten Grüßen von allen Kindern, denen ihre so effektive und großzügige Hilfe zuteil wird. In Peru und ich glaube auch in Europa feiert man den Muttertag am zweiten Sonntag im Mai, aus diesem Anlass senden wir Frau Gaby und Frau Vollgraf die herzlichsten Grüße und wünschen Ihnen einen glücklichen Tag im Kreise ihrer Familien.

Wir umarmen Sie in Zuneigung und Dankbarkeit

Schwester MariaFranciscaJaveNoriega

Brief Schwester Franziska Oktober 2003

 Cutervo, l. Oktober 2003

An die Herren Klaus Vollgraf und Rainer Siefert

Sehr verehrte Herren!
Ich bin die Überbringerin vieler Grüße und hoffe, dass Sie bester Gesundheit sind und dass der Herr Jesus Ihre Arbeit segnen möge und dass Sie viel Kraft für ihre Arbeit haben mögen.

Danke für Ihre effektive Hilfe für die Kinder in den verschiedenen Dörfern Perus, deren Fotografien ich Ihnen sende genauso per Brief wie per Fax. Die Kinder senden Ihnen Grüße, verbunden mit dem Wunsch, dass Ihre Ferien in den Monaten Juli und August schön für Sie und Ihre Familien gewesen sind. Wir arbeiten wie immer fleißig in der Schule, in den Comedores und in den Gärten, wo die Kinder lernen, Gemüse und Früchte anzubauen für ihre Ernährung und um einige Dinge für ihre Ernährung und Kleidung von den Erträgen kaufen zu können.

Ich lege die Abrechnungen und Belege der Einkäufe bei für die Kinderspeisesäleund Schulen in den ländlichen Gemeinschaften von Cuervo und Cumbe.

Meine Dankbarkeit für all Ihre Hilfe versichernd, wollte ich Ihnen mitteilen, dass die Kinder von der Schule von Parkonsonia eine neue Wasserleitung brauchten und deshalb habe ich mir die Freiheit genommen, mit 200 Dollar zu helfen. Ich hoffe, Sie entschuldigen das, aber da man mich dort um Hilfe bat, hielt ich es für angemessen, in Ihrem Namen mit 200 Dollar zu unterstützen. Es ist also möglich, dass Sie eine Danksagung von der Schwester erhalten,

die das Haus leitet. Diese Spende ist nicht in den Aufstellungen enthalten, die ich Ihnen zusende. Eine Kopie dieser Abrechnung habe ich an das Büro von Roberto Rottmann geschickt.

Bis bald, dann werde ich Karten von den Kindern schicken mit Weihnachtsgrüßen für Sie alle.
 Es grüßt Sie in Zuneigung und Dankbarkeit

 Schwester Maria FranciscaJaveNoriega

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